Die Vereinschronik von den Anfängen bis heute

1965

Aus der Schachsparte des TSV Hohenhorst geht der Schachclub Caissa-Hohenhorst hervor. Am 21. Mai findet im "Restaurant am Beliner Platz" die Gründungsversammlung statt. Der Club hat bei der Gründung 24 Mitglieder. Vorsitzender wird der geschasste Schachspartenleiter von Hohenhorst, Willi Knak.

1966

Am 1. Januar 1966 wird der Club Mitglied des Hamburger Schachverbandes und startet mit zwei Mannschaften jeweils an 10 Brettern in der D- und E-Klasse.

1967

Die erste Mannschaft startet an 20 (!) Brettern in der C-Klasse (heute Bezirksliga).

1968

Die erste Mannschaft hält sich knapp in der C-Klasse und belegt den vorletzten Platz.

1969

Wir spielen an 20 Brettern in der C-Klasse. Nachdem wir schon abgestiegen waren, können wir noch einmal in die gleiche Klasse hineinrutschen, weil der SK Pinneberg die erforderliche Brettanzahl nicht erfüllen kann.
Meister Rellstab - Deutscher Meister 1942 - spielt im Club simultan an 30 Brettern. Vier Partien werden von Caissa-Spielen gewonnen und fünf remisiert.

1970

Die erste Mannschaft steigt in die B-Klasse auf und erhält das Recht, mit den ersten 10 Brettern an den Aufstiegsspielen zur Landesliga teilzunehmen. Sie verliert allerdings schon im ersten Spiel haushoch gegen Ahrensburg.

1971

Um einen halben Punkt verpaßt die erste Mannschaft den Aufstieg in die A-Klasse. Der Caissa-Vorsitzende Willi Knak erhält für seine Verdienste im Hamburger Schachverband die Goldene Ehrennadel.

1972

Caissa I steigt als Gruppenzweiter in die A-Klasse auf. Die Mitgliederzahl des Clubs ist mittlerweile auf 75 angewachsen.

1973

In der Jahreshauptversammlung, am 18. Juli 1973, gibt Willi Knak den Vereinsvorsitz aus alters- und krankheitsgründen an Ernst Löschenkohl ab.
Der Verein kann 5 Mannschaften für die Saison 1974 melden. Caissa I spielt in der Stadtliga, Caissa II in der B-Klasse, Caissa III und IV in der C-Klasse und Caissa V in der D-Klasse. Außerdem wird noch eine Jugendmannschaft in die Spielsaison geschickt.

1974

Caissa I startet in der Stadtliga an 8 Brettern, kann jedoch trotz guter Ergebnisse an den Spitzenbrettern den Abstieg in die A-Klasse nicht verhindern.

1975

Am 21. Januar verstirbt plötzlich und unerwartet der Vereinsgründer Willi Knak mit 77 Jahren. Im Verein werden ein Spielausschuß und ein Schiedsgericht gebildet. Zudem wird eine vereinseigene Schachbücherei mit 45 Bänden ins Leben gerufen.

1976

In der Jahreshauptversammlung am 4. Februar 1976 erklärt der Erste Vorsitzende Ernst Löschenkohl seinen Rücktritt. Neuer Vorsitzender wird Günter Krull.
Eine Vereinszeitschrift entsteht. Am 27 Oktober erscheint die Nullausgabe, noch ohne Namen.

1977

Am 9.März erscheint die erste Ausgabe der neuen Vereinszeitschrift "Der Fidele Bauer".
Die erste Mannschaft marschiert ohne Punktverlust von der A-Klasse wieder in die Stadtliga. Die Vereinsjugend spielt mit zwei Mannschaften um die Hamburger Jugendmannschaftsmeisterschaft.

1978

Die Erste Jugendmannschaft kann sich in Hamburger Spitzenklasse nicht halten und steigt ab. Daraufhin wird die Mannschaft aufgelöst und die älteren Spieler auf die Herrenmannschaften verteilt.

1979

Der Verein erfreut sich eines regen Zulaufs und wächst um weitere 16 Mitglieder.

1980

Führungswechsel im Vorstand. Siegfried Baumann übernimmt das Ruder.
Die Mannschaft hält sich in der Stadtliga auf einem sicheren 4.Platz. Die erste Jugendmannschaft steigt in die Spielklasse II und die zweite in die Spielklasse III auf.

1981

Mit dem siebzehnjährigen Michael May wird erstmalig ein Jugendlicher Clubmeister.
Ein Vergleichskampf zwischen der ersten und zweiten Herrenmannschaft endet 3,5 : 3,5. Insofern interessant, da die Erste Mannschaft knapp dem Abstieg aus der Stadtliga in die A-Klasse entgeht und die zweite Mannschaft auf dem 2. Rang der B-Klasse knapp den Aufstieg in die A-Klasse verpaßt.

1982

Die Jugend entwickelt sich weiterhin zu Hamburger Spitzenspielern. Bei der Hamburger Jugendeinzelmeisterschaft erreicht der alte und neue Clubmeister Michael May einen hervorragenden 6.Platz.

1983

Caissa I steht vor dem Aufstieg in die Landesliga, scheitert aber im Entscheidungskampf gegen den Schachclub Johanneum Eppendorf II mit 3:5.

1984

Erstmalig wird ein Spieler des Jahres eingeführt. Erster Titelträger ist Werner Voss.

1985

Die 1. Mannschaft verläßt sang- und klanglos die Stadtliga, die zweithöchste Hamburger Spielklasse. Gründe sind u.A. der Ausfall vieler jugendlicher Spitzenspieler wegen Studium, Bundeswehr etc.

1986

Die erste Mannschaft schafft den Wiederaufstieg in die Stadtliga.

1987

Ein Jahr ohne Höhen und Tiefen.

1988

Klaus Schoel, Redakteur des "Fidelen Bauer" übergibt die Redaktion an Francesco Regano.

1989

Clubmeister : Andy Fleischer, Pokalsieger : Ludwig Busch, Blitzmeister : Manfred Prager, Spieler des Jahres : Christian Pfaff.

1990

Siegfried Baumann übergibt das Amt des ersten Vorsitzenden an Klaus Kluge.
Im Jahr der Wiedervereinigung findet in Dresden ein Freundschaftstreffen mit dem BSH Chemie Radebeul statt.
Harry Kunz übernimmt die Redaktion des "Fidelen Bauer".

1991

Die Mitgliederzahl schrumpft : Der Club hat nur noch 45 Mitglieder, davon 7 Schüler und 16 Studenten.

1992

Die Jugendarbeit liegt brach!

1993

Die Trinitatis-Kirchengemeinde verlangt für unseren Spielsaal eine geringfügige Mietkostenerhöhung von DM 1.600.- auf DM 8.000.- ! Der Verein zieht um in die Kielkoppelstraße zur Seniorenbegegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt.

1994

Gottfried Schoppe übernimmt den Vorsitz des Vereins.

1995

Ein herber Aderlass für den Verein : Fünf gute Spieler verlassen en bloc den Club und wechseln nach Hamburg-Barmbek.

1996

Günter Pasternak wird Erster Vorsitzender. Außerdem wird der Name des Vereins in Schachclub Caissa Rahlstedt geändert. Für die Beiträge wird ein generelles Bankeinzugsverfahren eingeführt. Die Mitgliederzahl ist auf 35 geschrumpft.

1997

Uwe Ulbricht übernimmt die Redaktion des "Fidelen Bauer". Dank des neuen Bankeinzugsverfahrens gibt es erstmalig keine Beitragsrückstände mehr. Der Club ist finanziell gesund.

1998

Siegfried Baumann übernimmt zum zweitenmal den Vereinsvorsitz. Die Erste Mannschaft verpaßt den Aufstieg in die Stadtliga. Die zweite Mannschaft steigt in die Kreisklasse ab. Bei den Hamburger Senioreneinzelmeisterschaften erreichen die Vereinsmitglieder Siegfried Lange den 4. und Werner Voss den 8. Platz bei 35 Teilnehmern.

1999

Hier liegen keine Informationen vor.

2000

Noch lebt der "Fidele Bauer" dank Andy Fleischer, der noch einmal versucht, dem Vereinsorgan neues Leben einzuhauchen.

2001

Mit Andy Fleischer schafft es ein Spieler zum ersten Mal, alle vier Vereinstitel zu gewinnen.

2002

Caissa II schafft den Aufstieg in die Kreisliga.

2003 - 2006

Der Schachclub Caissa-Rahlstedt dümpelt ohne Höhen und Tiefen durch die Wellen der Hamburger Schachszene. Die Mitglieder erfreuen sich an der guten und freundschaftlichen Atmosphäre in den Räumen des Gemeindehauses der Martinskirche Rahlstedt.

2007

Michael Venske tritt dem Verein bei und dank seines und Siegfried Baumanns vorbildlichen Engagements geht es mit der Jugendabteilung rasant bergauf. Eine traurige Nachricht zum Ende des Jahres : Plötzlich und unerwartet verstirbt unser Materialwart Günther Almstedt.

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Chronik Caissa-Rahlstedt
Unser besonderer Dank gilt Schachfreund Günter Pasternak, der die Maxi-Version dieser Chronik zum 40 jährigen Vereinsjubiläum in ausführlicher Buchform erstellt hat.
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